Stillen schützt vor Brustkrebs

Stillen senkt das Risiko für Brustkrebs!

Statistisch gesehen sinkt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken pro 12 Monate Stillen um 4,3 Prozent und pro Kind um 7 Prozent. Das bedeutet, je mehr Kinder eine Frau geboren hat und je länger sie stillt, desto niedriger ist ihr Brustkrebsrisiko. Rund zwei Prozent der Brustkrebserkrankungen werden allerdings während einer Schwangerschaft diagnostiziert, weshalb in dieser Zeit jede Veränderung und jeder auffällige Knoten unbedingt abgeklärt werden müssen. Prinzipiell kann auch nach einer Operation gestillt werden, ebenso nach einer Strahlen- oder Chemotherapie. Es kann allerdings häufiger zu Entzündungen oder einer geringeren Milchproduktion kommen. Deshalb ist eine gute Begleitung durch Hebammen oder Laktationsberaterinnen in der Stillphase besonders zu empfehlen.

Grundsätzlich sollte Alkohol- und Nikotinkonsum vermieden werden. Nikotin wirkt nachweislich, insbesondere in den ersten Jahren nach Einsetzen der ersten Regelblutung, besonders schädlich auf die weibliche Brust.

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